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Kyu-Prüfungen in Thüringen (11/2011)
Am Samstag, dem 19. November wurde in Gera die letzte Kyu-Prüfung des Jahres durchgeführt. Erfreulicherweise bewältigten alle Anwärter die ihnen gestellten Aufgaben und somit gratuliert der Landesverband insgesamt zwölf neuen Kyu-Graden. Diese sind:
5. Kyu: Aristidis Maltezos, Evangelos Nousis (beide ZfK ABG); Lars Grüneberg, Ulrike März, Marcus Pflanz
und Theresa Trutschel (alle USV Erfurt)
4. Kyu: Etienne Kleine, Marco Köhler und Yuki Sugimoto (alle SSK Jena)
3. Kyu: Oliver Schiffner (SSK Jena)
2. Kyu: Benjamin Schorr (SSK Jena), Jonathan Schüßler (USV Erfurt)
Einhergehend mit den Glückwünschen der Prüfer - Frank Zimmermann (5. Dan), Dr. Dirk Bender (4. Dan) und Heike Lifka (2. Dan) - wiesen diese darauf hin, daß eine bestandene Prüfung selbstverständlich für alle Beteiligten ein freudiges Ereignis ist, aber noch lange keinen Grund darstellt, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen.
Unsere Meister wünschen sich von den Prüflingen - und natürlich von allen anderen auch - weiterhin Engagement und gewissenhafte Arbeit an den Techniken (auch und besonders an den bereits "geschafften") und sich selbst. Das Ziel soll immer sein, noch besser zu werden und gleichzeitig anderen zu helfen, besser zu werden. Nur mit diesem Anspruch kann der Weg des Aiki erfolgreich beschritten werden.
In diesem Sinne wiederholen wir unsere Glückwünsche und freuen uns, Euch weiterhin zu lehren, mit Euch zu trainieren und selbst von Euch zu lernen!

Frank Zimmermann zum 5. Dan graduiert! Weitere Dane für Thüringen! (10/2011)
Am Samstag, dem 8. Oktober kam es in Salzgitter-Beddingen zu einem wahrhaften Meilenstein in der Thüringer Aikido-Geschichte: Frank Zimmermann bestand mit Bravour die Prüfung zum 5. Dan. Diese Graduierung ist die letzte, die so erlangt werden kann. Die hochkarätige Kommission, bestehend aus Bundestrainer Alfred Heymann, 7. Dan, Eckhard Claaßen, und Ulrich Schümann, beide 6. Dan, wurde durch Frank voll und ganz überzeugt. Man verlieh Frank nach 70 Minuten eingehender Prüfung den wohlverdienten Go-Dan.
Wie eingangs erwähnt, war dieser Meilenstein der letzte, den Frank durch einen solchen Leistungsbeweis absolvieren konnte. Weitere Stufen kann er nun nur noch für seine Verdienste um das Aikido verliehen bekommen. Wir freuen uns und hoffen, daß Frank das Aikido in Thüringen und über dessen Grenzen hinaus noch lange vorantreiben wird, so wie er es seit mittlerweile 20 Jahren tut und hoffentlich noch lange tun wird.
Am selben denkwürdigen Tag bestanden auch Jenny Grunow vom ZfK Altenburg und Stefan Bock vom SV Forschungsstandort Rossendorf bei Dresden (Stefan wird an dieser Stelle gern erwähnt, da er quasi ein Jenaer Gewächs ist) ihre Prüfung zum 1. Dan.
Der Landesverband gratuliert allen Prüflingen aus vollstem Herzen und wünscht sich, noch lange mit den dreien unsere geliebte Kampfkunst voranzubringen!

Lehrgangsbericht Wochenlehrgang Bad Blankenburg 2011 (08/2011)
Am Samstag, den 06.08.2011, war es endlich wieder soweit. Aus nah und fern machten sich Aikidoka auf, um sich zum traditionellen Wochenlehrgang im schönen Bad Blankenburg einer vollen Woche intensiven Aikido-Trainings hinzugeben.
Gleich zu Beginn wurden wie immer die organisatorischen Angelegenheiten von Lehrgangsleiter Dr. Dirk Bender geklärt. Dabei kam die Sprache neben dem üblichen Zeitplan auch auf den geplanten Theorieabend und entsprechende Themenvorschläge. Diese fielen leider sehr spärlich aus, einzig die Idee, die „Rolle des Ukes“ zu erläutern, wurde von einem sehr eifrigen Schüler gewünscht. Diese „Rolle“ sollte uns im Laufe der Woche stets aufs Neue begegnen.
Danach startete sogleich das erste Training, dieses Jahr jedoch ohne lästigen Mattenaufbau, was bei allen Teilnehmern für einen Anflug von Euphorie sorgte.
Und dann ging es endlich richtig los. Lehrer Frank Zimmermann fesselte wie immer mit meisterhaft ausgeführten Techniken. Vor allem für die Schüler vom 6. bis 3. Kyu gab es viel Neues zu entdecken, da sie sich oftmals mit Techniken für höhere Kyu- und Dan-Grade auseinandersetzen sollten. Dank ständiger Untersützung und Erklärung des Trainers fühlte sich aber niemand überfordert. Franks humorvolle und überzeugende Art, Technikabläufe und ihren Sinn zu erklären, führte bei allen Teilnehmern zu immer wieder neuen Erkenntnissen und auch dem ein oder anderen Lacher. Insgesamt war die Stimmung während des Trainings sehr locker, was aber der Ernsthaftigkeit des eigentlichen Sinns des Aikido-Trainings keinen Abbruch tat. Durch seine Einblicke auch in andere Kampfkünste schaffte es Frank immer wieder, uns eine neue Perspektive auf die realistische Wirkung des Aikido zu vermitteln.
Wie ein roter Faden zog sich die Wichtigkeit des korrekten Ausweichens durch die Trainingseinheiten. Denn eine Technik kann ja bekanntlich erst nach einem wirkungsvollen Ausweichmanöver zustande kommen. Hierbei wurde auch stets auf die „Rolle des Uke“, d. h. auf einen Angreifer, der auch wirklich angreifen will, hingewiesen. Nach erfolgreich ausgeführter Technik kam es dann auch meistens zu einer schönen „Rolle des Uke“.
Immer wieder wurden Techniken mit und gegen Waffen gezeigt und eifrig nachgeahmt. Auch eine gelegentliche „Basteltechnik“ blieb nicht aus und natürlich gab es nach den meisten Trainings, wenn viele schon an eine ausgiebige Dusche dachten, noch ein anstrengendes Randori.
Da einige Schüler danach noch immer nicht genug hatten, konnte man einzelne Paare nach den jeweiligen Trainings noch für ein paar Minuten auf der Matte beobachten, wie sie neue und bekannte Techniken wiederholten oder auch ihre letzten Energiereserven für einen Bodenkampf mobilisierten.
Zum Theorieabend am Dienstagabend führte uns Dr. Dirk Bender dann in „Die Physischen Und Psychischen Grundlagen des Aikido“ ein. Dabei wurde der ein oder andere leicht durch die in den Vortrag integrierten physikalischen Formeln verwirrt, trotzdem konnte auch hier jeder seinem Aikido-Wissensfundus etwas hinzufügen. Am Ende seiner Ausführungen gab Dirk Denkanstöße für jeden einzelnen, indem er Fragen wie „Verändert das Aikido den Aikdoka?“ in den Raum warf, über die sich einzelne Schüler wohl noch die Nacht und den darauffolgenden Tag den Kopf zerbrochen haben mögen.
Apropos Nächte: Diese verbrachte der Großteil der Aikidoka im hoteleigenen Pub. Dort wurde dann bis spät das neu Erlernte debattiert, sicher aber auch nicht ganz so Aikido-spezifische Dinge besprochen.
Am Abend vor der Abreise fand wieder ein gemütliches gemeinsames Abendessen auf der Terasse des Hotels statt. Es wurde gegrillt, gegessen und getrunken und natürlich viel gelacht.
Das letzte Training am Freitagmorgen leitete Frank unter dem Thema „bewegliche Gegenstände“. Dabei nutzten wir Gürtel um Messerangriffe abzuwehren und den Angreifer anschließend unschädlich zu machen. Während einer Demonstration flog plötzlich die gefährliche Waffe des Angreifers in die Menge. Sicher wären ihr mindestens eine oder zwei Augen zum Opfer gefallen, hätte nicht ein junger Grüngurt geistesgegenwärtig seine Hand gehoben, um das Messer ohne jede ersichtliche Anstrengung zu fangen. Dies tat er in solcher Ruhe und Gelassenheit, dass ihm im Anschluss anerkennendes Nicken und Beifall zugetragen wurden.
Abschließend lässt sich nur sagen, dass der Wochenlehrgang ein sehr schönes Erlebnis und für viele mal wieder einen Höhepunkt des Aikidojahres bedeutete.
Vielen Dank an Meister Frank Zimmermann, der mit seinen Techniken faszinierte und uns stets aufs Neue herausforderte und natürlich auch an Lehrgangsleiter Dr. Dirk Bender, der trotz einiger Schwierigkeiten wieder einmal einen reibungslosen organisatorischen Ablauf für alle ermöglichte.
Mit Spannung und Vorfreude erwarten wir den Wochenlehrgang im nächsten Jahr!
Jenny Grunow
ZfK Altenburg

Kyu-Prüfungen (05/2011)
Und wieder war es soweit: Kyu-Prüfung in Thüringen. Dr. Dirk Bender und Frank Zimmermann (beide 4. Dan) prüften die zum großen Teil aus Anwärtern auf den 5. und 4. Kyu bestehende Masse. Hierdurch war die Prüfung kurz aber knackig. Die Prüflinge waren bestens vorbereitet und ihren Aufgaben durchweg gewachsen. Wir gratulieren:
5. Kyu: Julius Bernsdorf, Jan Hornig, (USV Erfurt e. V.), Anna Filonova, Etienne Kleine, Frank Kühmstedt, Maximilian Oehler, Mike Ziolkowski, Jahn Ziolkowski (Seishinkai Jena e.V.), Konstantin Harkevic (Budoclub Frankenberg e.V.), Beate van der Meer (SG Friesen Naumburg 2005 e.V.)
4. Kyu: Conrad Karing, Kristina Kirchgeorg-Wehling, (ZfK Gera e.V.), Heiko Niedhold (Seishinkai Jena e.V.)
3. Kyu: Eric Franke (ZfK Gera e.V.)

Lehrgangsbericht Bundeslehrgang 2011 (02/2011)
Der zweite Bundeslehrgang im thüringischen Jena fand vom 11. bis zum 13. Februar 2011 unter Leitung von Bundestrainer Alfred Heymann statt. Der Aikido-Verband Thüringen e.V. richtete, wie im vergangenen Jahr, gemeinsam mit dem ortsansässigem SeiShinKai Jena e.V. den Lehrgang in der Judohalle des Sportforums aus. Der Einladung folgten ca. 50 Teilnehmer aus weiten Teilen Deutschlands. Das Thema des diesjährigen Bundeslehrganges waren die dritte Kata und der Kokyo-Nage.
Nach der Anreise fand am Freitagabend um 18.30 Uhr das erste Training statt. Auf die Begrüßung folgte eine gymnastische Erwärmung. Anschließend beschäftigten wir uns intensiv mit Kokyo-Ho. Gegenstand dieses Trainings waren die ersten zwei Techniksequenzen der dritten Kata mit den Angriffen Katate-tori und Ushiro-ryote-tori.
Nach zweistündigem Üben hielten fleißige Helfer erfrischende Getränke bereit. Neben individueller Abendgestaltung bestand die Möglichkeit im benachbarten Hotel gemeinsam Abend zu essen.
Gut ausgeruht trafen wir uns Samstagmorgen auf der Matte wieder. Nach einer intensiven Erwärmung mit dem Jo, lenkte Alfred den Trainingseifer zunächst auf eine Version des Irimi-Nage Tenkan. Diese wurde anfangs ohne, dann auch mit dem Stab geübt. Im Anschluss beschäftigten wir uns mit der nächsten Gruppe der dritten Kata, auf Yokomen-uchi. Alfred wies hier mehrfach auf die nun schon vor einigen Jahren erfolgte technische Änderung in der Ausführung des Tenchi-nage hin.
Die dreieinhalbstündige Mittagspause bot bei schönem Wetter Zeit um Jena zu erkunden, Aikido-Bekanntschaften zu pflegen oder auszuruhen.
Nachmittags übten wir unter Alfreds Anleitung die letzten beiden Sequenzen der Kata. Anschließend führten wir die ganze Kata komplett aus. Als Gedächtnisstütze lagen vorsorglich Listen mit dem kompletten Ablauf der Kata bereit, diese wurden auch gelegentlich noch als "Spickzettel" gebraucht.
Während einer kurzen Pause stärkten wir uns mit leckerem Kaffee, Gebäck und Obst, um genug Energie für die letzte Trainingseinheit an diesem Tag zu haben.
Am Abend beschäftigten wir uns vorrangig mit dem Kokyo-Nage, die dafür nötige Zentrumsarbeit stellte einige von uns vor eine große Herausforderung. Dabei veranschaulichte Alfred die Prinzipien der gezeigten Techniken immer wieder mit Hilfe des Jos.
Angenehm erschöpft vom Training freuten wir uns nun alle auf das gemeinsame Abendessen und kamen zu Suflaki und Gyros zusammen. Nach einem geselligen Abend und tiefem Schlaf freuten wir uns auf die letzte Trainingseinheit am Sonntagmorgen. Aufbauend auf der vorausgegangenen Trainingseinheit konzentrierten wir uns auf die Einbeziehung des Jos in den Atemkraftwurf.
Am Ende wurde Alfred ein Bildband von Jena als Andenken an die thüringische Stadt überreicht.
Im Anschluss sorgten die Jenaer Helfer mit Brötchen, Würstchen, Obst und Kuchen für das leibliche Wohl der Aikido-ka, die so gestärkt die Heimreise antreten konnten
An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich bei Alfred für das anregende und abwechslungsreiche Training bedanken. Besonderes Lob gilt den Helfern des SSK, die wie auch im letzten Jahr für den reibungslosen Ablauf des Bundeslehrgangs sorgten.
Wir freuen uns nun schon auf den nächsten Bundeslehrgang in Jena.
Theresa Wagner
AC Spandau


Kyu-Prüfungen (10/2010)
Eine wahre Flut an Prüflingen schwemmte am 30. Oktober 2010 nach Gera, um sich in der Turnhalle des Goethegymnasiums auf den nächsten Grad graduieren zu lassen. Der unbarmherzigen Brandung entgegen stellten sich Dr. Dirk Bender und Frank Zimmermann (beide 4. Dan). In einem Prüfmarathon von beinahe vier Stunden trennten die beiden die Spreu vom Weizen. Dank guter Vorbereitung allerseits gab es keine Spreu und dafür viel Weizen. Einige Prüflinge hatten Mehl. Wir dürfen gratulieren:
5. Kyu: Torsten Brehe, Thomas Brockmann, Marco Köhler (SSK Jena), Elias Dreßler, Pascal Gilbert, Frank Schleicher (RSV Fortuna Kaltennordheim), Axel Gerold, Mario Naumann (ZfK Altenburg), Tassilo Klöppel, Benjamin Kundisch, Fabian Menke, Michael Siemon (ZfK Gera)
4. Kyu: Eric Franke, Heiko Jahn (ZfK Gera), Matthias Müller (ZfK Altenburg), Oliver Schiffner (SSK Jena)
3. Kyu: Anne Chripunow (ZfK Gera), Mario Helbig, Benjamin Schorr (SSK Jena), Jens Thieme (ZfK ABG)
2. Kyu: Heike Hennig (SSK Jena), Angela Menke (ZfK Gera)
1. Kyu: René Kriesche, Sandra Posern (ZfK ABG), Mike Meier (SSK Jena)
An dieser Stelle nochmals herzliche Glückwünsche an alle Neu-Graduierten, weiter so!
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Landeslehrgang des AVTh mit dem Bundestrainer DAB Alfred Heymann, 7. Dan (09/2010)
Nachdem weit über 10 Jahre lang in Erfurt kein größerer Lehrgang mehr stattfand, ist es der Abteilung Aikido des Universitätssportvereins Erfurt dieses Jahr gelungen, einen Landeslehrgang mit dem Bundestrainer des DAB, Alfred Heymann (7. DAN) zu organisieren.
Dazu war ein ordentliches Maß an Vorbereitung nötig, zudem man nicht auf Erfahrungen vergangener Jahre bauen konnte, sondern sich vielmehr am Ablauf anderer ähnlicher Lehrgänge orientieren musste. Dies begann schon damit, dass die übliche Trainingsfläche der Aikidoabteilung für mehr als 40 angemeldete Teilnehmer bei weitem nicht ausreichte und so Matten des befreundeten Vereins aus Suhl herbeigeschafft werden mussten. Hierfür an dieser Stelle schon mal ein großes Dankeschön an die Leute vom Aikido-Club Suhl e.V.
Der Aufbau der Mattenfläche auf dem Spielfeld der Universitätssporthalle gestaltete sich relativ reibungslos obwohl es immer noch ein paar Matten mehr hätten sein können. Auch für das leibliche Wohl der Teilnehmer wurde gesorgt, der ausrichtende Verein organisierte reichlich Getränke, belegte Brötchen, Äpfel und Unmengen von Bananen. Von denen blieb dann erwartungsgemäß eine Menge übrig, die später unter den Mitgliedern des USV aufgeteilt wurde und ihnen noch eine kaliumreiche Woche bescherte.
Höhepunkt des Wochenendes waren dann natürlich die beiden Lehreinheiten am Samstag und Sonntag mit dem Bundestrainer. Die Teilnahme hat sich vor allem deshalb gelohnt, weil Schüler ab 6. Kyu die seltene Gelegenheit hatten, den Bundestrainer live und in Farbe zu erleben und von seinem Wissen und seinen Erfahrungen zu partizipieren. Es gelang ihm dann auch, Aikidotechniken zu zeigen, die einerseits für die Anfänger im Aikido nicht allzu komplex erschienen und damit trainierbar waren und andererseits selbst bei den weiter fortgeschritteneren Schülern als neue Herausforderungen empfunden wurden. Der Samstag wurde mit einem gemeinsamen Besuch in einem indischen Restaurant in Erfurt kulinarisch abgerundet.
Am Sonntagmorgen wurde im Training der Schwerpunkt auf Übungen und Techniken mit dem Jo-Stab gelegt, was natürlich besonders für die Anfänger im Aikido eine schöne Abwechslung darstellt. Im Anschluss daran gab es dann noch mal belegte Brötchen, viele Bananen und die Feststellung, dass alles schon wieder vorbei war. Aber der Lehrgang war eine runde Sache und der Bundestrainer freute sich schon auf ein baldiges Wiedersehen.
Unser abschließender Dank gebührt natürlich in erster Linie Alfred Heymann und dass er es möglich machte, in der Landeshauptstadt von Thüringen einen Lehrgang zu geben. Weiterhin danken wir allen fleißigen Helfern für die reibungslose Organisation, den vielen Teilnehmern der Thüringer und beinahe Thüringer Vereine sowie natürlich dem Hochschulsport der Universität Erfurt für die Nutzungserlaubnis der Halle und nicht zuletzt der netten Lidl-Kassiererin für Ihre Geduld beim einzelnen Abwiegen der Unmengen von Bananen.
Wolfram Nöthlich, USV Erfurt

Trainer-B-Ausbildung in Bad Blankenburg (09/2010)
Am letzten Wochenende brachten Frank Zimmermann (4. Dan), Dr. Dirk Bender (4. Dan) und Heike Lifka (2. Dan) ihre Ausbildung zum Trainer B zum Abschluß.
Damit sind die drei, mit Ausnahme von Berlin, die einzigen Aikidokas in den neuen Bundesländern, die in dieser Form lizensiert sind. Das bedeutet ebenso, daß auf der Achse Erfurt - Jena - Gera - Altenburg in besonderem Maße qualifizierte Meister Euer Training leiten.
Die Trainerausbildung ist neben persönlichen finanziellen Aufwendungen besonders hoch durch den zeitlichen Aufwand unserer Absolventen anzurechnen.
Liebe Heike, lieber Frank und lieber Dirk, für Euer Engagement um unsere geliebte Kampfkunst danken Euch alle Mitglieder des AVTh und wir verbleiben mit Glückwünschen und besten Wünschen für Euren und damit auch unseren weiteren Weg!
Kyu-Prüfungen (07/2010)
Im Rahmen des Wochenlehrgangs in Bad Blankenburg bestanden folgende Aikidoka verdient die Prüfung zum nächsten Kyu-Grad:
5. Kyu: Stefanie Meißler, USV Erfurt
2. Kyu:
Falk Hochstrate, USV Erfurt
1. Kyu: Marko Kaufmann und Eckart Vogelsberger, beide SSK Jena
Allen Prüflingen an dieser Stelle nochmals herzliche Glückwünsche!
Lehrgangsbericht zum Aikido-Wochenlehrgang des AVTH e.V. in Bad Blankenburg vom
24. bis 30. Juli 2010
"Harmonie ist, wenn der Schmerz zum Schluss kommt!"
Womöglich erstmals in der doch mittlerweile sehr langen Tradition der Durchführung von Aikido-Wochenlehrgängen in Bad Blankenburg (oder auch in Werdau) haben sich die interessierten Teilnehmer gleich am ersten Tag des Lehrgangs aus einem Pool von Erwartungshaltungen dieses schöne Motto gewählt, welches wohl auch vollkommen dem Aikido-Verständnis unseres Meisters und Lehrers Frank Zimmermann (4. Dan) entspricht, der wie schon im vergangenen Jahr den Wochenlehrgang leitete. Jeder, der schon das Vergnügen hatte, Franks Aikido zu spüren und zu verinnerlichen, wird dieses Motto bestätigen und begeistert nachvollziehen können. Insbesondere Franks Lieblings-Uke Heike Lifka (2. Dan) musste zur anschaulichen Vorführung verschiedenster Techniken, oft zum Schmunzeln der Lehrgangsteilnehmer die Feststellung machen, dass der finale Schmerz einer Technik entscheidend zur Vervollkommnung der Harmonie als einem der wesentlichen Prinzipien des Aikido beiträgt.
Am Samstag, dem 24. Juli ging es also wieder mal los, 43 angemeldete Teilnehmer fanden sich im schönen Schwarzatal ein, um eine Woche lang nicht nur klassisches Aikido zu üben, sondern auch mal über den sprichwörtlichen Tellerrand hinaus einen Blick in den Bereich anderer Kampfkünste zu riskieren und nebenbei noch eine ganze Menge Spaß und Freu(n)de zu haben. Neben der großen Anzahl von Teilnehmern aus Thüringen konnten wir wie immer auch Gäste aus Sachsen und Berlin begrüßen. Es begann mit dem am Anfang üblichen Mattenaufbau, an den sich dann auch gleich das erste Training anschloss. Vom Ablauf her war dieses Mal eine klare Trainingsstruktur vorgegeben. Jeder Tag war mit drei Einheiten vormittags, nachmittags und abends voll ausgelastet. In den ersten beiden Einheiten lehrte uns Frank verschiedene Techniken des Aikido in Kombination zu vorgegebenen Angriffsformen. Insbesondere für Neulinge im Aikido stellten diese Elemente teilweise eine gelungene Abwechslung zum gewöhnlichen Trainingsalltag dar, da die Schwerpunkte auf Schlagangriffen und rückwärtige Angriffen lagen. Eine noch größere Herausforderung gerade für Weiß-, Gelb- und Orangegurte waren die jeweils am Ende einer Trainingseinheit durchgeführten Randori, die ein guter Abschluss der Trainingseinheit und für viele Teilnehmer sicherlich eine konditionelle Sonderleistung waren. Doch ein Schüler im Aikido kann letztlich nur mit seinen Aufgaben wachsen. Ein extra Katatraining für Aikidoka ab 1. Kyu konnte bei Bedarf im Anschluss an das Nachmittagstraining absolviert werden.
Das einstündige Abendtraining konzentrierte sich auf den Umgang mit Waffen, hauptsächlich mit Jo-Stab und Bokken. Herausragend war das Einstudieren einer kleinen Stockkata, welche nicht nur die Fähigkeiten des Ausführenden mit dem Jo schulte, sondern gleichzeitig mit einem Partner gegen Jo-Angriffe angewandt werden konnte.
Wie im letzten Jahr haben wir auch wieder einen Theorieabend durchgeführt, diesmal mit dem Thema "Recht und Grenzen der Notwehr". Richterin Angela Menke aus Gera führte als Referentin einen aufgelockerten Vortrag, der eine lebhafte Beteiligung und Diskussion über dieses komplexe Thema beinhaltete. Einige Aikidoka nutzten im Anschluss daran die Möglichkeit, in einer der Spielhallen Hockey zu spielen, was sehr anstrengend, aber auch sehr lustig war und glücklicherweise keine größeren Verletzungen als abgeschürfte Füße zur Folge hatte.
Ein weiterer Höhepunkt war dann natürlich die Kyu-Prüfung. Insgesamt 4 Prüflinge stellten sich den Argusaugen der Prüfungskommission und bestanden die Prüfung auf die jeweils nächsthöhere Gürtelfarbe.
Am Donnerstag sollte dann unser gemeinsamer Abschluss- und Grillabend stattfinden. Trotz bester Vorbereitung mussten wir erst mal unter die Regenschirme flüchten, denn Petrus meinte, dass es mal wieder Zeit für ein paar Tropfen wäre. Schließlich muss er dann wohl doch unsere enttäuschten Gesichter gesehen haben und bescherte uns für den Rest des Abends trockenes Wetter. Bei Rostern, Steaks, Salaten und leckerem Bier wurden angenehme Gespräche geführt und viel gelacht. Lediglich Ralph Krieg hat uns leider nicht mit einem netten Lied zur Gitarre erfreut, was er nächstes Jahr auf jeden Fall nachholen muss.
Am Freitag, dem 30. Juli war dann schon wieder Abschied nehmen angesagt. Das letzte Training stand verstärkt unter dem Motto, seinen Verstand wach und klar zu halten und nicht nur im eignen Saft zu schwimmen. Der Blick über den Tellerrand, der Einsatz von Einzelelementen der Aikidotechniken zusammen mit alltäglichen Gegenständen war Themenschwerpunkt dieses Abschlusstrainings. All jene, die dachten, sie würden um das obligatorische Randori drum rum kommen, wurden eines Besseren belehrt und mussten sich nochmal richtig reinhängen. Danach war Mattenabbau, gemeinsames Mittagessen und große Abschiedsszene.
Es war ein sehr schöner Lehrgang, der die Truppe zusammen schweißte und so eine familiäre Atmosphäre schuf. Ein besonderer Dank gebührt daher Dr. Dirk Bender (4.Dan) für die reibungslose Organisation des Lehrgangs, und dass trotz Überbuchung letztlich doch jeder in den Genuss seiner favorisierten Zimmerkategorie gekommen ist. Weiterhin ein großes Dankeschön an die selbstlosen Helfer wie Mario Helbig, die sowohl den Mattenauf- und –abbau als auch die Versorgung mit Speis und Trank am Abschlussabend erst möglich gemacht haben. Selbstredend gilt dieser Dank natürlich auch dem sehr netten Personal der Landessportschule, der Küche und des Champions-Pub, denen wir es auch gar nicht krumm genommen haben, dass sie uns jede Nacht um 1 Uhr aus dem Pub ins Foyer gebeten haben, da sie schließen mussten.
So kann man sagen, dass wir uns schon jetzt auf den nächsten Wochenlehrgang vom 6. bis 12. August 2011 freuen und bis dahin im Training unser neues Verständnis von Harmonie vertiefen und weitergeben werden.
Wolfram Nöthlich (USV Erfurt)

Erster Bundeslehrgang in Thüringen (03/2010)
Vom 5. bis 7. März fand zum ersten Mal ein Bundeslehrgang in Jena statt. Als Lehrer konnte Bundestrainer Karl Köppel gewonnen werden. So folgten ca. 60 Aikidoka aus fast allen Teilen Deutschlands der Einladung nach Thüringen. Die Judohalle im Sportforum Jena bot genügend Platz für alle Teilnehmer. Der Platz wurde auch gebraucht, denn als Themen waren Bewegungs-verwandtschaften und Stabtechniken geplant.
Am Freitagabend fand das erste Aikido-Training statt. Karl zeigte verschiedene Bodentechniken und ging auf die Bewegungsverwandtschaften zwischen diesen ein. Dieses Training dauerte zwei Stunden und war wohl zum warm werden gedacht.
Der weitere Ablauf des Lehrganges musste kurzfristig geändert werden, weil die Halle durch einen Planungsfehler, am Samstagvormittag bereits belegt war. Die dadurch entfallene Trainingszeit wurde an das Nachmittags- und Abendtraining am Samstag angehängt. Den freien Vormittag nutzten die weit gereisten Teilnehmer zur Besichtigung von Jena. Leider wurde die Tour durch Jena vom Wetter beeinträchtigt. Ein kurzer aber heftiger Wintereinbruch mit dichtem Schneefall behinderte die Sicht stark. Der Schnee hatte aber auch einen Vorteil. Gegenüber der Lehrgangshalle befindet sich das Jenaer Fußballstadion in dem für Samstagnachmittag ein Spiel der 3. Liga angesetzt war. Dieses Spiel fiel zum Glück aus und damit auch das Verkehrschaos am Stadion. So waren alle Teilnehmer pünktlich zum Trainingsbeginn um 14Uhr auf der Matte. Es folgten zweieinhalb Stunden anstrengendes Training. Diesmal kamen Karls abgesägte Besenstiele und der Stab zum Einsatz. Karl zeigte verschiedene Techniken in drei Varianten: ohne Waffen, mit dem kurzen Stab und mit Stab. Es war sehr interessant die Gemeinsamkeiten zwischen den Varianten zu sehen und auch selbst nachzuvollziehen. Nach diesem ersten Training hatte der SSK Jena einen Imbiss vorbereitet, der von allen sehr gelobt wurde. Die Pause ging viel zu schnell zu Ende. Dann ging das Training bis 20 Uhr weiter. Am Ende war vielen Aikidoka die Erschöpfung anzusehen. Der SSK Jena hatte zum gemeinsamen Abendessen Plätze in einem griechischen Restaurant in der Jenaer Innenstadt reserviert. Dort trafen sich die Teilnehmer zum gemütlichen Tagesausklang.
Am Sonntagmorgen fand die letzte Trainingseinheit statt. Am Ende bekam Karl als Geschenk des Aikidoverbandes Thüringen ein Buch über Jena. Mit diesem Geschenk hoffen der AVTH und der SSK Jena, Karl bald wieder zu einem Lehrgang in Jena begrüßen zu dürfen. Vielen Dank an Karl auch an dieser Stelle für sein interessantes und abwechslungsreiches Training. Allen Organisatoren und Helfern gebührt ein großes Lob für den erfolgreichen Ablauf dieses Lehrganges. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.
Ralf Lotze
SSK Jena e.V.


Kyu-Prüfungen (04/2010)
Im Anschluß an den Vereinslehrgang des PSV Eisenach bestanden folgende Aikidoka die Prüfung zum nächsten Kyu-Grad:
5. Kyu: Richard Göpel, Martin Popp (TSV Eisenberg e.V.), Conrad Karing, Rebecca Kirchgeorg, Kristina Kirchgeorg-Wehling, Marcus Klöppel, Marc Krypzyk, Sebastian Röbisch (ZfK Gera e.V.)
4. Kyu:
Jan Gassner (ZfK Gera)
3. Kyu:
Jonathan Schüßler (USV Erfurt e.V.), Petra Knieriem (PSV Eisenach e.V.)
2. Kyu:
Daniel Geyer, Alex Lehmann, Moritz Weigert (PSV Eisenach e.V.)
Allen Prüflingen an dieser Stelle nochmals herzliche Glückwünsche!

Kyu-Prüfungen (03/2010)
Im Rahmen des Vereinslehrganges der Leipziger Löwen in Leipzig bestanden folgende Aikidoka die Prüfung zum nächsten Kyu-Grad:
4. Kyu:
Oliver Höhne (ZfK Gera)
2. Kyu:
René Bauer (SV Liebertvolkwitz)
1. Kyu:
Stephan Kupfer (SSK Jena)
Allen Prüflingen an dieser Stelle nochmals herzliche Glückwünsche!
Dan-Prüfungen (03/2010)
Am 13. März 2010 bestand Lars Warnstedt vom Zentrum für Kampfkünste Gera in Nürnberg die Prüfung zum 1. Dan.
Herzlichen Glückwunsch!
Kyu-Prüfungen (10/2009)
Bei der am 24. Oktober in Gera durchgeführten zentralen Kyu-Prüfung bestanden unter dem wachsamen Blick von Frank Zimmermann und Dr. Dirk Bender (beide 4. Dan) folgende Aikidoka ihre Prüfung zum nächsten Grad:
5. Kyu:
Tanja Feist, Christian Unbehaun (1. Aikido-Club Suhl),
Holger Lüttich, Heiko Niedhold, Christoph Schöne (Seishinkai Jena)
Erik Kindermann (Universitätssportverein Erfurt)
Phil Käding, Paula Seifert (ZfK Gera)
4. Kyu:
Roland Hirsch (1. Aikido-Club Suhl)
Benjamin Schorr (Seishinkai Jena e.V.)
3. Kyu:
Alexei Stroukov (Seishinkai Jena e.V.)
1. Kyu:
Wolfram Nöthlich (Universitätssportverein Erfurt)
Allen Neugraduierten einen herzlichen Glückwunsch!

Dan-Prüfungen (10/2009)
Im Rahmen der Trainerfortbildung in Bad Blankenburg stellten sich vier Aikidokas des AVTh einer hochrangigen Prüfungskomission, bestehend aus Roland Nemitz (6. Dan), Berthold Krause (5. Dan) und Horst Hahn (4. Dan). Ihr Ziel war die Erlangung des 1. bzw. 2. Dan. Der Aikidoverband Thüringen ist überaus stolz, ihnen zu ihren wohlverdient bestandenen Prüfungen gratulieren zu dürfen.
Den 1. Dan erlangten Anja Philipps und Frank Zinecker vom Seishinkai Jena.
Zum 2. Dan wurden Frank Thiedke vom SG Friesen Naumburg 2005 e.V. und Berlin-Exilantin und Seishinkai-Eigengewächs Henrike Schmidt graduiert.
Alle von ihnen machen sich seit Jahren, im Fall von Frank Thiedke in Naumburg selbstverantwortlich, um die Ausbildung und die Verbreitung des Aikido verdient. Es ist keine Übertreibung zu sagen, daß ohne sie und ihre Anstrengungen der letzten Jahre das Aikido in Thüringen (Naumburg ist ja fast Thüringen!) nicht das gleiche und der Trainingsablauf, ganz besonders in Jena und Naumburg, ein anderer (und sicher nicht besser) wäre.
Der Aikidoverband Thüringen möchte also nochmals die herzlichsten Glückwünsche an unsere neuen und unsere verbesserten Dane übermitteln, verbunden mit der Hoffnung, daß sie uns lange erhalten bleiben, uns an ihren Erkenntnissen teilhaben lassen und auf ihrem persönlichen und sportlichen Do gut voranschreiten.
Besonderen Dank gebührt Dr. Dirk Bender, der jeden von ihnen auf ihrem Weg begleitet hat.
Wir verbleiben, in Hinblick auf alle Nicht-Dane mit folgendem Zitat:
"Was ist ein Schwarzgurt? Ein Schwarzgurt ist ein Weißgurt, der nicht aufgegeben hat."
Bericht vom Wochenlehrgang in Bad Blankenburg vom 27. Juli bis 2. August 2009
Lehrer: Frank Zimmermann (4. Dan)
Lehrgangsleitung: Dr. Dirk Bender (4. Dan), Heike Lifka (2. Dan)
„Aikido ist eine auf wirksamen Selbstverteidigungstechniken basierende und dynamische Form der Meditation zur positiven Entwicklung aller körperlichen und geistig-seelischen Kräfte.“ Diese Definition aus der „Aikido-Bibel“ wurde im diesjährigen Wochenlehrgang für alle Teilnehmer komprimiert und komplex erfahrbar. Die etwas geringere Beteiligung im Vergleich zu früheren Lehrgängen von 24 Aikidokas (hauptsächlich Thüringer und Gäste aus Leipzig und Dresden) erhöhte jedoch geradezu den Lerneffekt, durch die möglich werdende persönlichere Zuwendung der Lehrer. Frank Zimmermanns Tenor für alle Techniken basierte schwerpunktmäßig auf einer realistischen Wirksamkeit, hin zur Verdichtung und Effizienz der Ausführungen. Das „Geheimwissen“ des Atemi-te wurde gelüftet und für alle (verbunden mit manchem Hämatom) zur wohldosierten aber gezielten Anwendung gebracht. Nicht zuletzt bereicherten Verknüpfungen zu Arnis und anderen Kampfsportarten den Horizont der trainierenden Schüler. Überhaupt war Frank Zimmermanns Übungskonzept immer wieder überraschend und erfrischend, sowohl durch seinen auflockernden Humor, sein Ideenreichtum, als auch Präzision der vorgeführten, gelehrten Techniken. Darüber herrschte eine stille Begeisterung aller Deshis, die sich in Form von konzentriertem, eifrigem und ausdauerndem Üben äußerte. Die drei Trainingseinheiten täglich wurden daher mit Spannung erwartet und waren leider immer viel zu schnell vorüber.
Einen Höhepunkt der Woche bildeten vier Kyu-Prüfungen (wie auf der Website vom Aikido-Verband Thüringen nachzulesen ist), drei auf den 1. Kyu und eine auf den 4. Kyu, die von der Prüfungskommission mit viel Geduld und Anteilname vor dem Nachmittagstraining und interessierter Schülerschar abgenommen wurden.
Aber auch ein Theorieabend über die Aikido-Verbände-Landschaft in Deutschland brachte viel Aufschluss und machte das Ringen um eine klare Linie des „Traditionellen Aikidos“ in der Zersplitterung deutlich. Namen wie Rolf Brand, dem ehemaligen DAB-Präsidenten und Ehrhard Altenbrandt, vormals DAB-Bundestrainer wurden in Verkörperung ihres Pioniergeistes benannt und geehrt. Der DAB hat uns wieder... was indessen Anlass dazu gab, gerade auch das Wirken von Dr. Dirk Bender als ehemaligen Präsidenten der Aikido-Union Deutschland zu würdigen.
„Wenn du angegriffen wirst, so schließe den Angreifer in dein Herz." (Morihei Ueshiba) oder "Manche Menschen sind ein Teil der mit dem Weg verbundenen Prüfungen", wie Rolf Brand sagte, ist vielleicht der Geist, der uns in dieser Lehrgangswoche verband. Das zeigte sich besonders in einem Gemeinschaftsgefühl ohne Grüppchenbildung und einem sehr gelungenen, harmonischen Abschlussabend. Der „Geist des Budo“, mal sozusagen, ist uns näher- und wir in dieser Woche in unserer Entwicklung etwas weitergekommen. Die Feedback-Runde nach der letzten Trainingseinheit machte das mit durchweg positiven Äußerungen aller Teilnehmer deutlich. Als Fazit kann man sagen: ein Spitzenlehrgang! Vielen Dank an die Lehrer Dirk Bender und Heike Lifka, nachhaltig an Frank Zimmermann. Es ist überwiegend Konsens und Wunsch, den Lehrgang im nächsten Jahr mit gleicher Meisterbesetzung durchzuführen.
Ralph Krieg, Jena

Kyu-Prüfungen (07/2009)
Während des diesjährigen Wochenlehrgangs in Bad Blankenburg stellten sich vier Anwärter den Prüfern Frank Zimmermann und Dr. Dirk Bender (beide 4. Dan) und Heike Lifka (2. Dan).
Alle waren erfolgreich und dürfen sich nun neue Gürte umbinden.
Den folgenden Prüflingen sei hiermit gratuliert:
4. Kyu: Jonathan Schüßler (USV Erfurt)
1. Kyu: Jenny Grunow (ZfK Altenburg), Daniel Kernchen (ZfK Gera) und Wolfram Methe (USV Erfurt)
Nochmals herzlichen Glückwunsch!

Landestrainer zu Besuch in Kaltennordheim
Am Samstag, den 13. Juni besuchte erstmals Frank Zimmermann, 4. Dan Aikido und Landestrainer des Aikido Verbandes Thüringen den RSV Forturna Kaltenordheim. Er leitete den dritten Vereinslehrgang, den die noch recht junge Abteilung Aikido in ihrer modernen Kampfkunst aurichtete. Frank Zimmermann brachte Dr. Dirk Bender aus Jena, ebenfalls 4. Dan Aikido, mit in die Rhön, der ihn beim Ausführen des Lehrgangs unterstützte.
Erstmals luden wir auch andere Vereine ein und neben den Kaltennordheimer Vereinsmitgliedern kamen Aikidoka aus dem Polizeisportverein Eisenach und dem 1. Aikdo-Club Suhl. Wie schon im letzten Jahr waren auch die Kinder und Jugendlichen der Aikido-AG an der Regelschule Kaltennordheim eingeladen und waren mit fünf jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern vertreten. Aus Eisenach kam auch Frank Albrecht, 1. Dan Aikido, der die beiden Vereinslehrgänge 2007 und 2008 leitete.
So konnten die über 20 Teilnehmer des diesjährigen Lehrgangs von den Erfahrungen dreier Meister auf der Matte profitieren.
Meister Frank Zimmermann stieg nach einer spielelerisch gehaltenen Erwärmungseinheit bei Aikido-Techniken ein, die den meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmern bereits zumindest in Ansätzen bekannt waren.
Schnell stellte sich für manchen Übenden heraus, dass die Ausführung eines Wurfes, den man eigentlich zu beherrschen glaubte, durch den erfahrenen Blick und die Hinweise eines hochgradigen Aikido-Meisters noch deutlich verbessert werden kann.
Ein besonderer Schwerpunkt der ersten Trainingseinheit war die Fußarbeit. Es wurde geübt, einem Angriff in verschieden Varianten auszuweichen um harte Kontakte zu vermeiden und dann aus einer besseren Position heraus heraus eine Verteidigungstechnik anzusetzen.
Nach einer kurzen Mittagspause trafen wir uns zur zweiten Einheit. Hier wurde unser Wissen der bereits in der ersten Einheit geübten Basistechniken vertieft.
Es wurden Verkettungen einstudiert, in denen wir einerseits von anderen fehlerhaft angesetzte Aikido-Würfe auszukontern übten, andererseits lernten, selbst nicht richtig ausgeführte Würfe in eine alternative Technik umzuleiten um doch noch zu einem Abschluss zu kommen.
Die Einheit wurde damit abgerundet, dass wir einen kurzen Ausflug in die etwas härteren Formen des Aiki-Jutsu machten. Da alle an dieser Stelle gut erwärmt und durchgedehnt waren, machte dieser Teil vielen noch einmal besondere Freude.
Im Anschluss an die zweite Einheit des Lehrgangs absolvierte der RSV-Aikidoka Jürgen Schwarz unter den aufmerksamen Augen von Frank Zimmermann und Dr. Dirk Bender seine gelungene Prüfung zum dritten Kyu Aikido ("Grüner Gürtel").
Am Ende des Lehrgangs kamen wir mit Übenden und Übungsleitern überein, im nächsten Jahr wieder in Kaltennordheim zusammen zu kommen.
Lars Ophagen,
RSV Fortuna Kaltennordheim

Kyu-Prüfungen (06/2009)
Am darauffolgenden Tag, dem 7. Juni 2009 fanden in Gera Kyu-Prüfungen für Erwachsene statt.
Prüfer waren Frank Zimmermann und Dr. Dirk Bender, beide 4. Dan.
Neun Prüflinge stellten sich den wachsamen Augen der beiden und wurden auch
alle zum nächsten Kyu graduiert.
Folgenden Prüflingen möchten wir gratulieren:
5. Kyu:
Harald Hoche (USV Erfurt), Oliver Höhne, Heiko Jahn (ZfK Gera), Andreas Schäf (SSK Jena)
4. Kyu:
Robin Heinze (SSK Jena)
2. Kyu:
Marko Kaufmann, Stephan Kupfer, Mike Meier, Eckart Vogelsberger (SSK Jena)
Nochmals herzlichen Glückwunsch!

Kyu-Prüfungen im Rahmen des Kinder- und Jugendlehrgangs in Altenburg (06/2009)
Am Samstag, dem 6. Juni 2009 fand unter guter Beteiligung wieder ein Kinder- und Jugendlehrgang in Altenburg statt. Die Lehrgangsleiter waren Heike Lifka, 2. Dan, aus Altenburg und Frank Zimmermann,
4. Dan, aus Gera. Die Kinder erlebten 3 spannende und abwechslungsreiche Trainingseinheiten und für die, die fleißig gewesen und bereit waren, kam es danach noch zu einer Kyu-Prüfung. Alle Prüflinge bestanden und wir dürfen folgenden Aikidoka gratulieren:
5. Kyu:
Johannes Fiegl, Marcel Gehlert, Scarlett Grunow, Nicole Jähnig, Nils Kopp, Jenny Krosse,
Maurice Lämmel, Katja Liebers, Annika Seyberth, Nils Seyberth, Alexander Stiwi, Katharina Stiwi,
Johannes Vogel (ZfK Altenburg), Felix Schiedewitz, Max Weber (ZfK Gera)
3. Kyu:
Matthias Bohlmann, Sabrina Czarnetzki, Sandra Kratzsch (ZfK Altenburg)
Nochmals herzlichen Glückwunsch!

Dan-Prüfung (03/2009)
Am 7. März bestand Heike Lifka vom ZfK Altenburg in Beddingen die Prüfung zum 2. Dan. Unter den wachsamen Augen der Prüfungskommission bestehend aus Alfred Heymann, 7. Dan, Hubert Luhmann, 6. Dan und Edith Heymann, 5. Dan, bewies Heike in ihrer Prüfung, daß sie den Anforderungen zum 2. Dan absolut gerecht wird und wurde dementsprechend neu graduiert.
Herzlichen Glückwunsch!

Neujahrslehrgang (01/2009)
Liebe Thüringer Aikidoka: Am 3. Januar 2009 findet wieder der alljährliche Neujahrslehrgang mit Roger Zieger in Altenburg statt. Da Roger nun endlich 5. Dan ist (längst überfallig!), ist anzunehmen, daß es dieses Jahr noch mehr zu lernen gibt. Bitte meldet Euch schnellstmöglich an, es ist nur so und soviel Platz auf der Matte vorhanden! Die Ausschreibung findet Ihr auf der Termine-Seite.
Kyu-Prüfungen (11/2008)
Am Samstag, dem 29. November 2008 fanden in Gera die letzten Kyu-Prüfungen in diesem Jahr statt. Prüfer waren Frank Zimmermann und Dr. Dirk Bender, beide 4. Dan. Fünfzehn Prüflinge stellten sich den wachsamen Augen der beiden und wurden auch alle zum nächsten Kyu graduiert.
Folgenden Prüflingen möchten wir gratulieren:
5. Kyu:
Anne Grahneis (ZfK Altenburg), Holger Hess, Jonathan Schüßler (USV Erfurt), Oliver Schiffner (SSK Jena)
4. Kyu:
Uwe Kirmis, Norbert Schöbel, Jens Thieme (ZfK Altenburg), Hagen Großmann, Alexei Stroukov (SSK Jena)
3. Kyu:
Angela Menke (ZfK Gera), Sandra Kurze (ZfK Altenburg), Heike Voß (SSK Jena)
2. Kyu:
René Kriesche, Sandra Posern (ZfK Altenburg), Wolfram Nöthlich (USV Erfurt)
Nochmals herzlichen Glückwunsch!

Dan-Prüfungen in Berlin (10/2008)
Es ist uns eine besondere Freude, Meister Roger Zieger aus Berlin zum Erlangen des 5. Dans zu gratulieren!
Wochenlehrgang Bad Blankenburg (08/2008)
Lehrer: Eckhard Claaßen (5. Dan), Roger Zieger (4. Dan)
Lehrgangsleiter: Heike Lifka, (1. Dan), Dirk Bender (4. Dan), Frank Zimmermann (4. Dan)
Am Freitag, dem 1. August 2008 war es wieder soweit: fast vierzig Aikidoka trafen im thüringischen Bad Blankenburg ein, um sich eine Woche lang ausschließlich der Kampfkunst namens Aikido zu widmen. Viele von ihnen waren Einwohner des grünen Herzens Deutschlands, nicht wenige kamen aus anderen Teilen der Republik. Eines war ihnen allen gemein: unter Anleitung der Meister Eckhard Claaßen (5. Dan) aus Hamburg und Roger Zieger (4. Dan) aus Berlin neues zu lernen, altes zu vertiefen und, generell gesehen, Erleuchtung zu erlangen.
Ob man erleuchtet wurde, muß jeder selbst wissen, an den Meistern lag es jedenfalls nicht; sie wußten jederzeit zu überzeugen und zu unterhalten besonders, wenn sie gestandenen Meistern das lang vermißte Gefühl zurückgaben, wie es ist, am empfangenden Ende einer Technik zu sein. Meister Claaßen, der übrigens am 2. August seinen Geburtstag feierte, mag der Älteste von uns auf der Matte gewesen sein, seinem scharfen Blick tat das allerdings keinen Abbruch; wie auch Meister Zieger fand er jederzeit zielsicher seine Opfer, äh Ukes, und beide demonstrierten an diesen gekonnt, wie das mit dem Aikido aussehen kann, wenn man das schon mal gemacht hat. Ein paar Jahre lang.
Demonstriert wurde dreimal täglich, wobei das Abendtraining in zwei Gruppen geteilt wurde: eine unter Meister Claaßen, der denen mit Trainingsvorsprung, ab 1. Kyu, die Finessen ihrer jeweiligen Kata näherbrachte (muß man dabei eigentlich so ins Schwitzen kommen?), die andere Gruppe unter Meister Zieger, der den Eleven bis 2. Kyu verschiedene Techniken beibrachte, die hier nicht beschrieben werden können, da sie zu geheim sind. Sprich, der Verfasser hat sie nicht gesehen. Aber sie wurden ihm übereinstimmend als fantastisch beschrieben.
Die schiere Masse an Information war nicht immer leicht zu bewältigen. Die Meister hatten selbstverständlich ihren Plan vom Ablauf der Trainingseinheit im Kopf, jedoch ließen beide stets nebenher Informations-Krumen fallen, die alleine ausreichen würden, mehrere Lehrgänge zu füllen. Manche von den Dingen, die wir hörten, werden uns wohl erst in Wochen, Monaten oder Jahren ein Licht aufgehen lassen. Dann aber umso gewaltiger!
Wie immer darf man auch die Organisatoren nicht außen vorlassen. Ohne Heike Lifka, Frank Zimmermann und Dirk Bender hätten Meister Claaßen und Meister Zieger nicht so leichtes Spiel mit uns gehabt. Positiv waren wir vor allem davon überrascht, wie leise es in einer Trainingshalle sein kann, wenn man sie für sich alleine hat. Was letztes Jahr noch nicht so war. Also nochmals besten Dank an Euch! Durch Euer Wirken und das der Meister freuen wir uns schon auf nächstes Jahr. Bis bald in Bad Blankenburg!

Kyu-Prüfungen (08/2008)
Im Rahmen des Wochenlehrgangs in Bad Blankenburg wurden folgende Kandidaten erfolgreich auf den jeweils nächsthöheren Grad geprüft:
auf den 1. Kyu: Ulrich Borchardt, TV 08 Lohmar e.V.
auf den 3. Kyu: Mike Meier, Seishinkai Jena e.V.
auf den 4. Kyu: Florian Knauer und David Pretschendörfer, Aikido Club Suhl e.V.
auf den 5. Kyu: Stefan Keller und Alexander Keller, Aikido Club Suhl e.V.
Herzlichen Glückwunsch!
Kyu-Prüfungen (05/2008)
Am Samstag, dem 3. Mai 2008, fanden in Gera Kyu-Prüfungen geradezu epischen Ausmaßes statt; sage und schreibe neunzehn Aspiranten stellten sich den parallel prüfenden Frank Zimmermann und Dr. Dirk Bender, beide Träger des 4. Dan.
Allen kann herzlichst gratuliert werden:
5. Kyu: John Becker, Jens Thieme, Norbert Schöbel (ZfK Altenburg), Wilfried Küster, Silvia Uehling (USV Erfurt),
Toni Voigt (TSV Eisenberg), Yoshihiko Ito, Robin Heinze (Seishinkai Jena) und Sabine Kupetz (SG Friesen Naumburg)
4. Kyu: Johannes Günther (Seishinkai Jena),
3. Kyu: René Kriesche (ZfK Altenburg), Sabine Gärtner (TSV Eisenberg), Michael Drews, Marko Kaufmann, Ralf Krieg,
Stephan Kupfer, Eckart Vogelsberger (Seishinkai Jena)
2. Kyu: Jenny Grunow (ZfK Altenburg)
1. Kyu: Frank Zinecker (Seishinkai Jena)
Nochmals herzlichen Glückwunsch!
Dr. Dirk Bender besteht Prüfung zum 4. Dan (03/2008)
Am 8. März 2008 stellte sich Dr. Dirk Bender in Nürnberg vor einer hochrangigen Prüfungskommission der Prüfung zum 4. Dan.
Dirk überzeugte die Kommission vollends und konnte seine Urkunde (im Bild unten zu sehen) glücklich in Händen halten.
Im Namen aller Thüringer Aikidoka herzlichen Glückwunsch!

Kyu-Prüfungen (01/2008)
Anläßlich des Neujahrslehrgangs mit Roger Zieger (4. Dan) in Altenburg stellten sich drei Prüflinge den wachsamen Augen desselben und wurden erfolgreich auf den 1. Kyu geprüft.
Wir gratulieren:
1. Kyu: Patrick Kaiser, Ivan Mateev (ZfK Altenburg) und Stefan Bock (Takebayashi Dojo Dresden)
Herzlichen Glückwunsch!
Kyu-Prüfungen (12/2007)
Zur letzten Prüfung im Jahre 2007 in Gera mußten eine hohe Anzahl Anwärter antreten und alle wurden den Anforderungen der Prüfungskommission - bestehend aus Dirk Bender (3. Dan), Frank Zimmermann (4. Dan) - gerecht.
Wir gratulieren:
5. Kyu: Yuki Sugimoto, Benjamin Schorr (Seishinkai Jena), Rico Hoffmann (ZfK Gera), Uwe Kirmis (ZfK Altenburg)
4. Kyu: Heike Voß (Seishinkai Jena), Mario Krüger (ZfK Gera), André Stark (ZfK Altenburg)
Kinder- und Jugendlehrgang (12/2007)
Der Kinder- und Jugendlehrgang am 1. Dezember in Eisenberg muß leider aufgrund mangelnder Anmeldungen ausfallen.
Kyu-Prüfungen (08/2007)
Während des Wochenlehrgangs in Bad Blankenburg wurden fünf Thüringer Aikidoka an zwei Tagen von Roger Zieger (4. Dan), Beate Heger (3. Dan) und Karsten Greisert (2. Dan) erfolgreich auf den 1. Kyu geprüft.
Wir gratulieren:
1. Kyu: Kristina Erhardt, Siegbert Gerwien, Dietmar Filla, Frank Speck (ZfK Altenburg) und Lars Warnstedt (ZfK Gera)
Nochmals herzlichen Glückwunsch!
Wochenlehrgang Bad Blankenburg (08/2007)
Lehrer: Eckhard Claaßen (5. Dan), Roger Zieger (4. Dan)
Lehrgangsleiter: Dirk Bender (3. Dan), Frank Zimmermann (4. Dan)
Lehrgangsort: „Sporthotel“ Bad Blankenburg
Am Sternenhimmel der Hotelgastronomie leuchtet im schönen thüringischen Holzland die völlig modernisierte Landessportschule und verwöhnt mit herrlichen Sportanlagen, Gemeinschaftsräumen aller Art und Zimmern die sportlich Aktiven, zu denen sich 45 Aikidoka aus 6 Bundesländern von Suhl bis Flensburg, von Köln bis Dresden zählen durften.
Einzig der Kontakt zum Wettergott schien zeitweilig verbesserungswürdig.
Grenzenlose Flexibilität…
wurde von allen Beteiligten des Landeslehrgangs verlangt, die voller Erwartung an Land, Wetter, Leute und Aikido angereist waren. Kaum hatten wir den täglichen Ablaufplan zwischen Essen und Training verinnerlicht, hieß es: „Halt, so schon mal gar nicht“, denn kurzfristig geänderte Trainingszeiten schulen auch außerhalb der Matte die übermenschlich geistige Präsenz,
die den Aikidoka von Normalmenschen und vor allem von anderen Kampfkünstlern unterscheiden sollte.
Das bewährte Team auf der Matte:
Auf der Matte waren als Lehrer Eckhard Claaßen und Roger Zieger für unsere technische und geistige Vervollkommnung zuständig. Als Schülerinnen und Schüler zwischen 13 und 66 gaben sich Aikidoka aller Farben redlich Mühe.
Durch die meisterlichen Fähigkeiten der nonverbalen Kommunikation wurde selbst die Stimmungsmusik einer
gleichzeitig ausgetragenen Handballmeisterschaft als Übungsform aufgegriffen. Ansonsten waren die Zuhörfähigkeiten der über 50-jährigen und jüngeren Diskogeschädigten streckenweise begrenzt und manch ein „Häh?“ ging im Lärm der Prellballaufwärmgymnastik nachbarlicher Vereine verloren.
Essen am täglichen Büfett:
Der Hunger der jungen Wilden war kaum zu bändigen, wurde jedoch unerbittlich mit: „Jeder nur einmal und vor allem nichts aus dem Speisesaal mitnehmen“, beantwortet. So sah man dann Eichhörnchen, Hamster, Beutel- und Rucksackträger unterschiedlichster Ausprägung durch die Gänge schleichen. Wenn jedoch ein Lehrer allmorgendlich eine Scheibe trockenes Brot in der Brusttasche verschwinden ließ, was wollte man dann von aufstrebenden, viel versprechenden Jung-Danen erwarten??
Das musikalische Rahmenprogramm:
Abendliche Gesangsübungen führten zur Fastgründung des länderübergreifenden Gesangvereins „Aikidoria“. Lediglich die Kühle der Abende vermochte den formalen Akt zu verhindern, da das zittrige hohe C der Damen im brummenden Bass der Herren unterging. Aufrechten Hauptes blieb jedoch stets die überragende Begleitung an der Gitarre: Sebastian.
Flugübungen der besonderen Art:
Nur Fliegen ist schöner, dachten einige bereits auf der Matte. Sie kamen jedoch schnell auf den Boden der Tatsachen zurück, angesichts der Flugvorführung des thüringischen Adler- und Falkenhofs auf Burg Greifenstein. Hier endeten die gemeinsamen Erlebnisse an besonderem Ort.
Da Aikidoka und „Aikidoria“ noch viele Übungsstunden zur Verbesserung der Bewegungs- und Gesangskünste benötigen werden, hoffen wir, dass der thüringische Landesverband schon im nächsten Jahr wieder nach Bad Blankenburg einladen wird. Herzlichen Dank allen, die, in welchen Form auch immer, zum Gelingen des Wochenlehrgangs beigetragen haben.
Ines Heindl, Flensburg
…im September 2007
Wochenlehrgang Bad Blankenburg (08/2007), die zweite
Liebreizend schmiegt sich die Kleinstadt Bad Blankenburg in das sie umgebende Tal. Eine grüne Oase inmitten Thüringens, die selbsternannte Lavendelstadt. Romantik liegt in der guten Luft, freundliche Bewohner, die Besucher willkommen heißen, und nicht zuletzt Heimstatt des ersten Kindergartens der Welt.
Immer wieder jedoch wurde die kontemplative Stille jäh durch markerschütternde Kiais unterbrochen, die stark genug waren, um wie O-Sensei es verlangte die Vögel aus den, in großer Menge vorhandenen, Bäumen fallen zu lassen. Brutale Würfe, schmerzhafte Hebel, Tritte in Regionen, die laut der Genfer Konvention unantastbar sind; Blut, abgerissene Körperteile und gefallene Recken auf der Matte. Tagelang wurde Sadismus in nie gekannter Form zelebriert und die, die mit dem Leben davonkamen, weigern sich zu sprechen oder verdrängen das Erlebte. Doch auch dieses Trainingslager des Bundeskaders des Deutschen Ju-Jutsu-Verbandes kam zu einem Ende und es wurde Platz gemacht für den alljährlich stattfindenden Wochenlehrgang des AVTh.
Über vierzig Teilnehmer aus ganz Deutschland und aus verschiedenen Verbänden fanden den Weg in die hiesige Sportschule, um sich eine Woche lang dem Genuß von drei-mal-täglichem Aikido-Training und, mittels Coupons, genauso vielen Mahlzeiten hinzugeben. Geleitet wurde der Lehrgang von Eckhard Claaßen, 5. Dan aus Hamburg und Roger Zieger, 4. Dan aus Berlin. Diese beiden leiteten die Trainings mit gewohnt sicherer Hand und vermochten es immer wieder, uns mit ihrer technischen Finesse beim Vorführen ins Staunen zu bringen als auch in Verzweiflung zu treiben, wenn wir versuchten, gezeigtes nachzuahmen. Was mit regelmäßiger Sicherheit geschah.
Kaum ward in Thüringen eine größere Anzahl von Dan-Trägern gleichzeitig auf einer Matte zu sehen, und wenn man in Hakamas rechnet, beginnt einem der Kopf zu schwirren. Wer es bei diesem Lehrgang nicht schaffte, jeden Tag mindestens zwei Mal mit einem Dan zu trainieren was sehr unwahrscheinlich ist muß es darauf angelegt haben. Selten hat man die Gelegenheit, einen zweiten oder sogar noch höheren Dan durch die Gegend zu werfen (oder es zumindestens zu versuchen); und es war ein Genuß wenn die Technik funktionierte. Wenn nicht, konnte man sich wenigstens umgehend fundiert korrigieren lassen. Und live erleben, wie gestandene Meister selbst korrigiert werden. Was man ja auch nicht jeden Tag geboten bekommt. Lehrgangsgebühr 270 Euro, An- und Abreisekosten 40 Euro, ein anderes, als das Pauschalgetränk beim Abendessen je 1 Euro; die Angst in den Augen der hochgraduierten Meister, wenn Meister Claaßen überlegt, wen er als Uke auswählt und der Schmerz in ihren Gesichtern, wenn er eine seiner berüchtigten Messertechniken demonstriert unbezahlbar!
Zur aikidotechnischen Seite des Lehrgangs läßt sich generell sagen, daß alles viel einfacher aussah, als es war und daß der Verfasser sich selbst abends in den Schlaf weinte, weil er beispielsweise beim Nachmittagstraining unter Meister Zieger glaubte, den Tenchi Nage in all seiner Tiefe verstanden und gemeistert zu haben, am Abend aber nichts mehr davon da war. Nichts. Nada. Niente. Das Schluchzen und Wehklagen über ähnliche Erlebnisse war jeden Abend auf dem Flur zu hören und die meisten sahen nur zwei Auswege: entweder, sich in der dem Sporthotel anhängigen Bar allabendlich sinnlos dem Suff hinzugeben oder wie der Autor stundenlang zu duschen, um die Tränen vor dem Zimmernachbarn zu verbergen. Natürlich gab es auch Aha-Effekte zuhauf und wir alle lernten viel! Teilweise so viel, daß wir jetzt noch beim Verdauen des neu gewonnenen Informationsschatzes sind.
Apropos Verdauen: Das Essen war gut , voller Abwechslungen und reichhaltig, die Verpflegungspolitik des Hotels jedoch bislang etwas schwer zu verstehen. So wurde zum Beispiel regelmäßig das Essen auf dem kleinen Buffett-Tisch für die warmen Speisen aufgefüllt. Aber mit anderen Lebensmitteln? Gerade gab es noch Klöpschen und auf einmal muß man beim Getränke-Nachfüllen sehen, daß sich dort auf einmal Wiener Würstchen oder noch ganz andere Nahrungsmittel befinden?
So etwas ist doch gegen jede Regel der Zivilisation, wenn man sich gerade das eine Essen geholt hat und dann dabei zusehen muß, wie der Tischnachbar mit etwas köstlicherem ankommt und auf die Frage, wo das her sei mit vollem Mund antwortet: "Ds gbs da vormme!". Man selber anfängt, sein Essen herunterzuschlingen, zurück an den Trog rennt und beim Kampf um die Hähnchenkeulen von einem dreizehnjährigen verpickelten Möchtegern-Basketball-Star geschlagen wird, der sich grinsend die zwei letzen nimmt. Da würde man gerne das Irimi-Prinzip einsetzen, aber man hat ja in der Eile immer noch nicht alles runtergeschluckt. Und mit hängendem Kopf auf dem Weg nach draußen wird man von der Küchenpolizei angehalten, weil man den Mund noch voll hat und "der Verzehr außerhalb des Speisesaals untersagt ist". Was in vielen von uns den inneren Rebellen hervorrief und wir begannen, soviel wir konnten in unserem Bauch nach draußen zu schmuggeln. Denen haben wir es schön gezeigt!
Einen lieben Gruß auch an all die Ballspieler, die die Hallenflächen neben uns belegten. Sie waren für uns die Triebfeder, während des Lehrgangs unsere Beobachtungsgabe bei der Demonstration durch die Meister auf ein bisher nie gekanntes Niveau zu heben, zu vergleichen eigentlich nur noch mit Gedankenlesen. Einen unschätzbaren Vorteil hatten diejenigen, die beim Zeigen einen günstigen Winkel hatten und Lippenlesen konnten. Zusätzlich zwangen sie uns zum Kampf mit dem eigenen Selbst, angesichts der Gewaltfantasien, die sich hin und wieder aufbauten. Durch sie sind wir alle bessere Menschen und Aikidokas geworden. Danke!
Abgesehen von diesen kleinen Unzulänglichkeiten war das Sporthotel ein schöner Ort, diesen Lehrgang durchzuführen.
Im Namen aller Teilnehmer möchte sich der Verfasser bei unseren geschätzen Meistern für einen durch und durch gelungenen Lehrgang bedanken, sowohl auf kampfkünstlerischer und, was man nicht vergessen darf, organisatorischer Seite.
Wir freuen uns alle bereits auf 2008, wenn es wieder eine Woche lang "Rei!" heißen wird!

Kyu-Prüfungen (06/2007)
Am Samstag, dem 16. Juni 2007, fanden in Gera die ersten Kyu-Prüfungen seit dem Vereinswechsel des AVTh in den DAB statt. Prüfer waren Frank Zimmermann, 4. Dan, und Dr. Dirk Bender, 3. Dan.
Folgenden Prüflingen möchten wir gratulieren:
5. Kyu: Lutz Goldhahn (ZfK Gera), Marion Graf (ZfK Altenburg), Heiko Schuster (USV Erfurt)
4. Kyu: Anne Chripunow, Angela Menke (ZfK Gera),
Michael Engel, René Kriesche, Sandra Kurze (ZfK Altenburg),
Marko Kaufmann, Stefan Kupfer, Mike Meier, Eckart Vogelsberger (Seishinkai Jena)
3. Kyu: Jenny Grunow (ZfK Altenburg), Wolfram Nöthlich (USV Erfurt)
2. Kyu: Peter Schwarz (ZfK Altenburg)
Nochmals herzlichen Glückwunsch!
Landes-Kyu-Prüfungen am 16. Juni 2006 in Gera / Landeszentraltrainings / Landes-Kyu-Trainings
Liebe Thüringer Aikidoka!
Ab sofort werden aus organisatorischen Gründen Anmeldungen zur Landes-Kyu-Prüfung,
zum Landes-Kyu-Training und zum Landeszentraltraining verlangt.
Wenn Ihr teilnehmen wollt, meldet Euch bitte vereinsweise telefonisch oder per eMail an!
Kyu-Prüfungen (11/2006)
Am Samstag, dem 18.11.06, fand in Eisenberg die letzte zentrale Kyuprüfung des AVTH für das Jahr 2006 statt.
Geprüft wurde das Dutzend Anwärter von Frank Zimmermann, 4. Dan, und Dr. Dirk Bender, 3. Dan.
Alle Prüflinge, die sich den wachsamen Augen der beiden stellten, entsprachen den Anforderungen auf den nächsten Grad:
5. Kyu: Marlies Demant, Carolin Fischer (beide TSV Eisenberg),
Stefan Meißner (USV Erfurt), Falk Marko (ZfK Gera),
Stephan Kupfer, Mike Meier, Michael Schulze, Alexei Stroukov,
Kristina Stroukova, Heike Voß, Stefanie Wasserzier (alle SSK Jena)
3. Kyu: Daniel Kernchen (ZfK Gera)
Herzlichen Glückwunsch!
neue Dan-Trägerin (08/2006)
Henrike Schmidt vom Seishinkai Jena e.V. hat beim Wochenlehrgang in Bad Blankenburg erfolgreich die Prüfung zum 1. Dan abgelegt.
Herzlichen Glückwunsch!
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